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Neuhausen
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Die Geschichtswerkstatt Neuhausen beschäftigt sich intensiv und kritisch mit der Stadtteilgeschichte von Neuhausen, Nymphenburg und Gern. Sie können diese in Form von Heften und Büchern kennenlernen oder uns bei Führungen erleben.


Die Landshuter Allee
Stadtteilhistorischer Vortrag (mit Bildern)
von Franz Schröther - Eintritt frei
am Dienstag, 30. Juli 2024, 15.00 Uhr
Ort: ASZ, Nymphenburger Str. 171
Eine Veranstaltung des Alten- und Servicezentrum Neuhausen

Anmeldung erforderlich. Tel.: 089 139 98 283

Seit mehr als 160 Jahren trennt die Landshuter Allee den Stadtteil Neuhausen in einen Ost- und einen Westteil. Ursprünglich eine Bahntrasse, ist die Straße nun Teil des Mittleren Ringes. Der Geschichte, den politischen, sozialen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen und den Besonderheiten dieses Straßenzuges wird nachgegangen.




Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 8. September 2024

Am Sonntag, 8. September 2024 findet europaweit wieder der „Tag des offenen Denkmals“ statt, an dem sich die Geschichtswerkstatt schon seit Jahrzehnten beteiligt. Die folgenden Veranstaltungen führen wir dazu durch:
So. 8. Sep. 2024, 10.00 Uhr:
Führung: Die Donnersbergerstraße – eine Lebensader Neuhausens
Treffpunkt: Rotkreuzplatz, Maibaum

So. 8. Sep. 2024, 14.00 Uhr:
Führung: Der Winthirfriedhof - Gräber erzählen Geschichten
Treffpunkt: Friedhofseingang, Winthirstr. 15

So. 8. Sep. 2024, 14.00 Uhr:
Über den Dächern Neuhausens - Überblicke vom obersten Stockwerk der Schwesternschule am Rotkreuzplatz

Treffpunkt: Rotkreuzplatz 8 (Eingang Schwesternschule) Turmauffahrt von 14.00 Uhr bis 15.00 Uhr Dabei handelt es sich um keine Führung, sondern die Besucher haben die Möglichkeit, Neuhausen-Nymphenburg von oben zu betrachten und zu fotografieren, Mitglieder der Geschichtswerkstatt stehen dabei für auftauchende historische Fragen zur Verfügung.



Neuhausen - vom Dorf zum Stadtteil
Historischer Spaziergang (Kosten € 4,00)
am Samstag, 14. September 2024, 14.00 Uhr
Treffpunkt: Rotkreuzplatz, Maibaum

Neuhausen war bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts eine kleine Ansiedlung mit einer rein landwirtschaftlich und handwerklich geprägten Bevölkerung. Durch die Ansiedlung von großen Industriebetrieben mit etwa 5.000 Arbeitsplätzen, war bis zur Eingemeindung nach München aus dem Bauerndorf ein Arbeiterviertel geworden. Beim Rundgang durch den alten Ortskern und die anschließenden Wohnviertel werden diese Entwicklungen und die damit einhergehenden kulturellen, politischen, sozialen und gesellschaftlichen Veränderungen nachgezeichnet.




Gern - vom Dorf zum Villen- und Künstlerviertel
Historischer Spaziergang (Kosten € 4,00)
am Sonntag 15. September 2024, 14.00 Uhr
Treffpunkt: Brücke am Nederlinger Platz, neben Haus Nederlinger Str. 35

Jahrhundertelang bestand der Weiler Gern nur aus vier Bauernhöfen. 1856 entstand mit dem "Gerner Bad" ein erstes Ausflugsziel für die Münchner. 1876 folgte die legendäre "Gerner Brauerei" mit ihrem wunderschönen Biergarten. Der Ingenieur und Baumeister Jakob Heilmann errichtete seit 1892 seine erste Villenkolonie. Bis zur Eingemeindung nach München im Jahr 1899 war in Gern ein beliebtes Wohngebiet entstanden, in dem viele bekannte Künstler lebten.




Die Schulstraße – vom Sarcletti zur Arnulfstraße
am Sonntag, 22. September 2024
Treffpunkt: Schulstr. 1, gegenüber Sarcletti

Das dritte Neuhauser Schulhaus, eröffnet im Jahr 1880, gab der Straße ihren Namen. Ab 1890 wurden Mietshäuser errichtet, in denen vor allem Arbeiter, Eisenbahner und Postler wohnten. Neben zahlreichen kleinen Handwerksbetrieben, Läden und Gaststätten fanden sich hier aber auch öffentliche Bauten, wie Feuerwehrhaus und Badeanstalt. Ein Spaziergang durch eine Straße, die das "Arbeiterviertel Neuhausen" repräsentiert.




Die Hirschgartenallee, eine Straße in Nymphenburg
Stadtteilhistorischer Vortrag (mit Bildern)
von Franz Schröther - Eintritt frei
am Dienstag, 24. September 2024, 15.00 Uhr
Ort: Alten-Service-Zentrum (ASZ), Nymphenburger Str. 171
Eine Veranstaltung des Alten- und Servicezentrum Neuhausen

Anmeldung erforderlich. Tel.: 089 139 98 283

Eine der ältesten Straßen in Nymphenburg ist die Hirschgartenallee, die kürzeste Verbindung vom Hirschgarten zum Schloss. Da das frühere Dorf Nymphenburg keine klassiche Ortsmitte mit Kirche, Gasthaus, Maibaum etc. hatte, spielte sich hier ein Großteil des Dorflebens ab.




Neuhausen-Nord, vom Rotkreuzplatz zum Waisenhaus
Stadtteil-historischer Vortrag (mit Bildern)
von Franz Schröther - Eintritt frei
am Donnerstag, 26. September 2024, 19.30 Uhr
Ort: Bürgersaal „Trafo“, Nymphenburger Str. 171a

Im Gebiet nördlich des Rotkreuzplatzes sind im vergangenen Jahrhundert zahlreiche interessante Straßen, Wohngebäude, städtische Bildungs- und Sozialeinrichtungen, sowie Gaststätten entstanden. Der virtuelle Weg führt durch die Ysenburg-, Frundsberg-, Bothmer-, Ruffini- und Waisenhausstraße zum Waisenhaus.




Das Vinzenzviertel - Neuhausens Südosten
Historischer Spaziergang (Kosten € 4,00)
am Samstag, 28. September 2024, 14.00 Uhr
Treffpunkt: Ecke Elvira-/Nymphenburger Straße

Zwischen Nymphenburger- und Arnulfstraße und zwischen Landshuter Allee und Maillingerstraße breitet sich das "Vinzenzviertel" aus, benannt nach der Kirche St. Vinzenz in der Klarastraße. Interessante Gebäude, alte Gaststätten, kleine Läden, zwei Theater und Teile einer ehemaligen Kaserne findet man in der Elvira-, Klara-, Rupprecht- und Birkerstraße. Ein Gang durch ein Quartier, dessen soziale, architektonische und politische Geschichte viel Unbekanntes birgt.




Das bürgerliche Nymphenburg
Historischer Spaziergang (Kosten € 4,00)
am Sonntag, 29. September 2024, 14.00 Uhr
Treffpunkt: Vor dem Eingang zum Marstallmuseum, südl. Schlossflügel

Meist wird die Geschichte des Stadtteils Nymphenburg mit der des Schlosses gleichgesetzt. Die bürgerlichen Bewohner und die Entwicklung des ehemaligen "Königlichen Dorfes" kamen bisher meist zu kurz. Der Weg führt, ausgehend vom Schloss, durch das Handwerker- und Wohnviertel rund um die Hirschgartenallee zum Romanplatz und über das ehemalige Volksgartengelände.




Die Blutenburgstraße - eine Straße für das Volk
Historischer Spaziergang (Kosten € 4,00)
am Donnerstag (Feiertag), 3. Oktober 2024, 14.00 Uhr
Treffpunkt: Ecke Pappenheim-/Blutenburgstraße

Die wichtigste Verbindung von Neuhausen nach München war jahrhundertelang der "Neuhauser Fahrtweg", die jetzige Blutenburgstraße. Zahlreiche interessante Gebäude wurden hier errichtet und bedeutende Neuhauser Bürger wohnten und arbeiteten hier. Ein historischer Gang durch diese Straße, in der es Schulen, Geschäfte, Gasthäuser und Kinos gab und zum Teil heute noch gibt.




Die Romanstraße - vom Neuhausen zum Schloss Nymphenburg
Historischer Spaziergang (Kosten € 4,00)
am Samstag, 5. Oktober 2024, 14.00 Uhr
Treffpunkt: Romanstr. 1, vor dem Lokal "Romans"

Von einem Neuhauser Ökonomen errichtet, verbindet die Romanstraße seit mehr als 120 Jahren die einst selbständigen Gemeinden Neuhausen und Nymphenburg. In erster Linie handelt es sich bei der Romanstraße um eine Wohnstraße, deren Gebäude von bedeutenden Architekten bebaut wurden. Aber auch einige wichtige soziale Einrichtungen (Krankenhäuser Neuwittelsbach und Barmherzige Brüder, Ludwig-Ferdinand-Maria-Heim) befinden sich hier.




Neuhausen Nord - vom Rotkreuzplatz zum Dom-Pedro-Platz
Historischer Spaziergang (Kosten € 4,00)
am Sonntag, 6. Oktober 2024, 14.00 Uhr
Treffpunkt: Rotkreuzplatz, Maibaum

Im Gebiet nördlich des Rotkreuzplatzes sind im vergangenen Jahrhundert zahlreiche interessante Straßen, Wohngebäude, städtische Bildungs- und Sozialeinrichtungen, sowie Gaststätten entstanden. Der Weg führt durch die Ysenburg-, Frundsberg-, Bothmer-, Ruffini- und Waisenhausstraße zum Dom-Pedro-Platz.




Das östliche Gern - vom Waisenhaus zum Dantestadion
Historischer Spaziergang (Kosten € 4,00)
am Samstag, 12. Oktober 2024, 14.00 Uhr
Treffpunkt: Vor der Dom-Pedro-Schule, Dom-Pedro-Platz

Bei dem Viertel, das östlich der Waisenhausstraße, zwischen Landshuter Allee, Dom-Pedro- und Baldurstraße liegt, handelt es sich um den neueren Teil von Gern. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts entstanden hier Kirchen, soziale Einrichtungen (Waisenhaus, Altersheim Hl. Geist, Marienstift, Mütterheim), Freizeit- und Sportanlagen und interessante Wohngebäude. Ein Weg, der durch ein bürgerliches Quartier innerhalb des 9. Stadtbezirks führt.



Die Nibelungenstraße - von Neuhausen nach Nymphenburg
Historischer Spaziergang (Kosten € 4,00)
am Sonntag, 13. Oktober 2024, 14.00 Uhr
Treffpunkt: Vor dem Postamt 19, Winthirstraße 6

Die Nibelungenstraße verbindet Neuhausen und Nymphenburg, gleichzeitig ist sie auch die Trennlinie zwischen dem "proletarischen" und dem "großbürgerlichen" Neuhausen. Der Weg führt vom alten Neuhauser Dorfkern fast bis zum Romanplatz. Wenn von den Teilnehmern gewünscht, ist noch ein Abstecher zum "Kurgarten" in der De-la-Paz-Straße möglich.




Die Renatastraße - a bisserl vornehm, a bisserl proletarisch
Historischer Spaziergang (Kosten € 4,00)
am Samstag, 19. Oktober 2024, 14.00 Uhr
Treffpunkt: Vor der Kirche St. Clemens, Renatastr. 7

Seit mehr als 120 Jahren gibt es in Neuhausen die Renatastraße, in der unterschiedliche soziale Schichten aufeinander treffen: die klassische Arbeiterbevölkerung in ihren Mietskasernen und das Großbürgertum mit seinen luxuriösen Villen. Geschichte und Geschichten aus einer Straße mit zwei Gesichtern.




Die Donnersbergerstraße - eine Lebensader Neuhausens
Historischer Spaziergang (Kosten € 4,00)
am Sonntag, 20. Oktober 2024, 14.00 Uhr
Treffpunkt: Rotkreuzplatz, Maibaum

Die Entwicklung einer der klassischen Neuhauser Straßen soll bei dieser Führung aufgezeigt werden. Die frühere "Neuhauser Reeperbahn" mit ihren zahlreichen alten Wirtschaften und kleinen Läden ist heute eine Sackgasse, die ihre einstige Bedeutung als Ein- und Ausfallstraße verloren hat. Ein Gang über den "Boulevard Donnersberger".




Eine der schönsten Straßen Neuhausens: Die Flüggenstraße
Stadtteilhistorischer Vortrag (mit Bildern)
von Franz Schröther - Eintritt frei
am Donnerstag, 24. Oktober 2024, 15.00 Uhr
Ort: Alten-Service-Zentrum (ASZ), Nymphenburger Str. 171
Eine Veranstaltung des Alten- und Servicezentrum Neuhausen

Anmeldung erforderlich. Tel.: 089 139 98 283






Straßennamen in Neuhausen-Nymphenburg
Stadtteil-historischer Vortrag (mit Bildern)
von Franz Schröther - Eintritt frei
am Donnerstag, 24. Oktober 2024, 19.30 Uhr
Ort: Bürgersaal „Trafo“, Nymphenburger Str. 171a






Der Nymphenburger Friedhof - ein Memento mori
Historischer Spaziergang (Kosten € 4,00)
am Samstag, 26. Oktober 2024, 14.00 Uhr
Treffpunkt: Friedhofseingang, Maria-Ward-Str. 10

Im November des Jahres 1875 wurde der Nymphenburger Friedhof eingeweiht. Die Geschichte des Stadtteils bzw. der ehemals selbständigen Gemeinde Nymphenburg lässt sich an diesem Gottesacker deutlich machen. Hier sind viele bedeutende Persönlichkeiten aus Kunst, Wirtschaft, Politik und Wissenschaft begraben. Daneben ruhen hier zahlreiche interessante Bewohner Nymphenburgs. Ein Gang durch einen fast unbekannten ehemaligen Dorffriedhof.




Der Winthirfriedhof - Gräber erzählen Geschichten
Historischer Spaziergang (Kosten € 4,00)
am Sonntag, 27. Oktober 2024, 14.00 Uhr
Treffpunkt: Friedhofseingang, Winthirstr. 15

Mehr als 200 Jahre Dorf- und Stadtteilgeschichte spiegeln sich auf dem alten Winthirfriedhof wider. Hier befinden sich die Ruhestätten zahlreicher Familien, die in der Geschichte Neuhausens wichtige Rollen gespielt haben, die heute aber vergessen sind. Daneben hat sich dieser idyllische Gottesacker auch zu einem Prominentenfriedhof entwickelt. Ein Spaziergang im "Garten der Zeit".




Neuhausen auf Gemälden, Zeichnungen, Stichen etc.
Stadtteil-historischer Vortrag (mit Bildern)
von Franz Schröther - Eintritt frei
am Donnerstag, 20. November 2024, 19.30 Uhr
Ort: Bürgersaal „Trafo“, Nymphenburger Str. 171a






Die Prinzregentenzeit in Neuhausen-Nymphenburg
Stadtteilhistorischer Vortrag (mit Bildern)
von Franz Schröther - Eintritt frei
am Donnerstag, 28. November 2024, 15.00 Uhr
Ort: Alten-Service-Zentrum (ASZ), Nymphenburger Str. 171
Eine Veranstaltung des Alten- und Servicezentrum Neuhausen

Anmeldung erforderlich. Tel.: 089 139 98 283






Die erste bayerische Eisenbahn fuhr in Nymphenburg
Stadtteil-historischer Vortrag (mit Bildern)
von Franz Schröther - Eintritt frei
am Donnerstag, 5. Dezember 2024, 19.30 Uhr
Ort: Bürgersaal „Trafo“, Nymphenburger Str. 171a

Joseph von Baader (1763 – 1835) befasste sich als erster Ingenieur auf dem europäischen Kontinent ab 1807 mit der Konstruktion von Eisenbahnen. 1822 erschien sein Werk »System der fortschaffenden Mechanik...« und brachte ihm weite Anerkennung. Als Ersatz für Kanäle plante Baader ein eisernes Schienensystem mit von Pferden gezogenen Wagen zum Gütertransport. Mit Erlaubnis des Königs legte er 1825 eine Versuchsstrecke im Nymphenburger Park an.





Wir danken der Stadtsparkasse München

Anlässlich Ihres Jubiläums - 200 Jahre Stadtsparkasse München - hat uns die Bank € 2.000 gespendet. Dafür bedankt sich die Geschichtswerkstatt Neuhausen ganz herzlich.



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Gutscheine für Stadtteilführungen

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Bei der Geschichtswerkstatt können Sie Gutscheine für Stadtteilführungen in Neuhausen, Nymphenburg und Gern erwerben. Jeder Gutschein hat einen Wert von 4,00 € und berechtigt eine Person zur Teilnahme an einer von der Geschichtswerkstatt Neuhausen veranstalteten Stadtteilführung.

Erhältlich bei der Geschichtswerkstatt,
Tel.: 089 139 99 689 oder per Email: geschichtswerkstatt-neuhausen@web.de


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